Über das Knotenplatzen


...jeder lernt anders...


WEnn der knoten platzt, dann läuft es plötzlich...

Lernprobleme können in jedem Alter auftreten. Sie sind in den meisten Fällen schon immer vorhanden, können eine gewisse Zeit kompensiert werden oder werden als gegeben angesehen. Kommentare aus dem direkten Umfeld, wie "Ich war genauso..." lassen Lernprobleme harmlos wirken. Wenn diese dann (scheinbar) plötzlich auftreten, scheinen diese unlösbar.

Nicht alle Lernprobleme können "einfach" oder "schnell" aufgelöst werden. Aber sehr viele können mit neuen Lernansätzen oder Veränderungen in der unmittelbaren Lern- und/oder Lebenssituation des/der Lernenden abgeschwächt oder eliminiert werden.

Erst dann tragen die Übungen und Wiederholungen Früchte und der Erfolg stellt sich ein. Ein Erfolg, der relativ gesehen werden muss. Nicht immer ist die Note 1 ein realistisches Ziel.

Das von mir entwickelte Konzept "KNOTENPLATZER" zielt darauf ab, die Lernsituation als Ganzes zu sehen. Nicht nur mit einigen Nachhilfestunden die Symptome zu lindern oder zu bekämpfen, sondern die Wurzel (den Knoten) des Übels ausfindig zu machen und individuelle Lösungsansätze für ein optimales und positives Lernklima zu entwickeln. Diese beziehen die/den Lernende(n) ebenso wie das direkte Umfeld, die Lernumgebung, etc. mit ein. Deshalb ist es äußerst wichtig, dass die/der Erziehungsbereichtigte(n) beim Knotenplatzen mithelfen und für Veränderungen, bzw. Umstellungen offen sind. Manchmal liegt es an Kleinigkeiten, die sich über Jahre eingeschlichen haben und die vollkommen übersehen werden. Manchmal braucht es "neuen Wind", um das Schiff wieder in Schwung zu bringen. Die folgenden Ziele erreiche ich mithilfe von persönlichen Gesprächen, Fragebögen, gemeinsamen Übungseinheiten, und allen weiteren sinnvollen Mitteln.

MEINE ZIELE

  • Den/Die Lernende(n) und seine Sprache (!) kennen lernen.
  • Das Umfeld einschätzen.
  • Störende Faktoren im Umfeld eruieren.
  • Positive Faktoren im gemeinsamen Arbeiten erarbeiten.
  • Das Lernen "erträglich" machen.
  • Dem/Der Lernenden die Freude am Lernen zurückzubringen (denn Kinder in der Volksschule haben noch die gesunde Neugier und Freude am Lernen) oder diese erst entstehen zu lassen (Erfolgserlebnisse führen zu Motivation).
  • Das Umfeld sensibilisieren und aktiv mit einbeziehen.
  • Motivieren und eine positive Einstellung vermitteln.
  • Das Lernen organisieren.
  • Den/Die Lernende(n) beim Lernen entspannen.
  • NICHT die Notenverbesserung von 5 auf 1 - sondern eine Leistung, die für den/die Lernende(n) erreichbar ist. Denn nicht jede(r) ist oder wird zum Mathematik- oder Sprachengenie oder findet sein Lebensgklück in Buchungssätzen.


POSITIVES DENKEN - ein "gutes Gefühl" haben
Ich bin davon überzeugt -weil ich es bereits mehrfach am eigenen Leib erfahren und schon bei vielen Menschen miterleben durfte- dass der Erfolg beim Lernen (wie auch alles andere im Leben) vom Bauchgefühl, bzw. von der positiven Einstellung abhängt.

Große Schritte in Richtung konstantem Erfolg für mich, waren
1) die Korrektur meiner Erwartungshaltung,
2) die Arbeit mit dem "Heute ist mein bester Tag"-Training von Arthur Lassen (einem bedeutenden deutschen Motivations- und Erfolgstrainer),
3) das Wissen um die Lerntypologie/-techniken und
4) das (An)Erkennen meiner Stärken und Schwächen.

Hier erfinde ich natürlich das Rad nicht neu!
Aber, um bei diesem Bild zu bleiben, ich verpasse dem Rad ein passendes "Facelift". Ich verbinde alles, was nützlich ist und gebe meine "Weisheiten" in kleinen Portionen und in "verständlicher" Sprache (in der Sprache des/der Lernenden) weiter.
Im besten Fall erreiche ich Folgendes: Der/Die Lernende findet einen Weg, um beim Lernen möglichst entspannt zu bleiben. Und das entspannt alle!



Liebe Lernende, liebe Eltern,

es gibt kein allgemeines Heilungsrezept und keine Erfolgsgarantie, aber es gibt ein gemeinsames Ziel und das versuchen wir zu erreichen.

Lassen Sie uns gemeinsam den/die Knoten zum Platzen bringen, damit alle Beteiligten wieder ein besseres Gefühl und mehr Lebensfreude haben!